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Mixed up monday: House, Techno, New Wave & Industrial

20150111blogelinHamburg, beziehungsweise der Norden Deutschlands, bilden gewissermaßen die geografische Klammer um die drei Mix-Empfehlungen dieser Woche. Musikalisch ist die Bandbreite allerdings größer. Versprochen.

Elin – Ashorecast 26. Untätig warten bis von selbst etwas entsteht, ist nicht das Motto von Wiebke Pranz alias Elin. Seit rund 10 Jahren veranstaltet sie Partys, anfangs in Lüneburg, bald darauf in Hamburg, ihrem heutigen Wohnort. Um ihre “persönlichen musikalischen Vorstellungen…umzusetzen”, wie sie im Gespräch mit Sascha Uhlig und Jan Rödger von Drift Ashore sagt. Dazu zählt einmal der Sound von Detroiter Disc Jockeys wie Kyle Hall und Scott Grooves, mit dessen Stück “French Rd” Elin ihren Mix beginnt. Dazu zählt aber auch der Sound eines Lone, Floating Points oder Andras Fox, alles schon Gäste ihrer Veranstaltungsreihe “Dear”.

Helena Hauff – Secret Thirteen Mix 142. New Wave, Synthpop, Industrial, New Beat, experimentelle Elektronika-Sounds: Mit jedem neuen Mix gräbt sich die Hamburgerin Helena Hauff tiefer in die Musik der 1970er und 1980er Jahre. Ausgangspunkt für kühlen, kantigen House und Techno, für verwaschene Ambient-Teppiche genauso wie für Hauffs eigene Produktionen. Diese erscheinen auf Actress’ Plattenlabel Werk Discos, PAN und Lux. Zudem mischt sie inzwischen beim Live-Improvisationsprojekt “Hypnobeat” von James Dean Brown mit – und wird im Juni 2015 zum ersten Mal auf dem Sonar Festival in Barcelona spielen.

Dynamo Dreesen – Live at BAR. Nostalgiker und Futurist in einer Person ist der Disc Jockey und Produzent Dynamo Dreesen. Geboren als Andreas Kumm in Schleswig-Holstein, unweit der dänischen Grenzen, lebt und arbeitet heute irgendwo im grünen Apennin in Mittelitalien. Von dort aus führt er auch sein Plattenlabel Acido, dessen vertrippte, psychedelische House- und Techno-Stücke zu den everyone’s beloved ones zählen.